400 Jahre Weihe der Petersbasilika (1626-2026)

8.-12. Oktober 2026

 → Reiseleitung: Pfarrer Daniel M. Bühlmann          → Anmeldeschluss: 31. Juli 2026

publiziert: 03.03.2026


Es gibt Bauwerke, die den Menschen messen. Der Petersdom ist eines davon. Wer zum ersten Mal unter die Kuppel tritt, die Michelangelo erdacht hat, hält unwillkürlich inne – überwältigt von einem Raum, der nicht erdrückt, sondern emporhebt. 136 Meter misst sie vom Boden bis zur Laterne, und doch wirkt sie nicht schwer, sondern schwebend: Stein, der Sehnsucht geworden ist.

Im Jahr 1626 weihte Papst Urban VIII. den neu erbauten Petersdom – mehr als ein Jahrhundert nach dem ersten Spatenstich, nach dem Wirken von Bramante, Raffael, Antonio da Sangallo und schließlich Michelangelo, der mit seiner Kuppel alle vorangegangenen Entwürfe übertraf und ein Zeichen setzte, das bis heute den Horizont Roms beherrscht. Vier Jahrhunderte später lädt dieser Jahrestag ein zur Besinnung: Was wollten diese Männer bauen? Was haben sie uns hinterlassen? Und was sagt dieser Ort dem Menschen von heute?




Der Petersdom ist nicht nur Kunstwerk und Architekturwunder – er ist Gedächtnisraum der Weltkirche, Grabstätte der Päpste, Ort des Gebetes und der Begegnung. Hier liegt Petrus begraben, dem Christus sagte: Auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen.


Hier vollzieht sich seit Jahrhunderten Liturgie in einem Raum, der selbst zur Liturgie geworden ist. Unsere Kulturreise führt Sie in die Tiefe dieses Ortes – kunsthistorisch, theologisch und spirituell. Wir erschließen die Geheimnisse der Kuppel und der Pietà, begehen die vatikanischen Grotten, erkunden den Petersplatz als urbanes und kirchliches Gesamtkunstwerk.


Und wir nehmen uns Zeit für das, wofür dieser Dom seit jeher gebaut wurde: innehalten, aufschauen, beten.








© 2025, Espoir Verlag, Die Peterskuppel von Michelangelo, Vollendung


















































































© 2025, Hauptaltar mit dem 28,50 m hohen bronzenen Baldachin von Bernini für Papst Urban VIII.
© 2025, Bronzestatue des hl. Petrus von Arnolfo di Cambio um 1300 geschaffen.













Wir freuen uns auf Ihr Echo und Ihren Eindrücken. 

Die Funktion des Gästebuches soll ein Ort des Austausches sein.  Meinungsfreiheit ist uns wichtig, wir entfernen nur Beiträge, die gegen die Netiquette verstoßen. Hass und Wutrede haben bei uns keinen Platz und werden umgehend gelöscht.


Gästebuch

Reiseprogramm 

Donnerstag, 8. Oktober 2026

  • Unsere Reise führt uns über Zürich HB, Luzern und Arth-Goldau nach Mailand. Von dort geht es mit dem Frecciarossa weiter bis Roma-Termini. Anschließend erfolgt der Transfer zum Hotel und Bezug der Zimmer. Feier der Hl. Messe in der Kapelle der Unterkunft.
  • Vorstellung des Programms und seiner Schwerpunkte. Besonders imposant ist die gewaltige Kuppel, die von Michelangelo entworfen und ab 1588 vollendet wurde. Historische Ereignisse und architektonische Meisterleistungen prägen das Bild, das sich uns hier eröffnet und laden dazu ein, diese einzigartige Kulisse genauer zu betrachten und zu vertiefen. Spaziergang zur Porta Pancrazio. Willkommens Apéro und danach gemütliches Abendessen in einer römischen Trattoria.


Freitag, 9. Oktober 2026

  • Frühstück. Wir begeben uns zum Petersplatz, wo wir uns zunächst mit der Zusammensetzung und Architektur des gesamten Ensembles beschäftigen. Der Petersplatz wurde zwischen 1656 und 1667 von Gian Lorenzo Bernini gestaltet und beeindruckt durch seine weitläufigen, symmetrischen Kolonnaden. Schon beim Betreten des Platzes spürt man die majestätische Atmosphäre: Die Sonne spiegelt sich auf dem Marmorboden, und die eleganten Säulen scheinen die Besucherinnen geradezu einzuladen. Die Fassade des Petersdoms stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert und wurde unter der Leitung von Carlo Maderno erbaut.
  • Nachmittag: Wir werden die Kuppel besteigen, und im Innern die eindrückliche Dimension der Höhe bestaunen. Angekommen auf der Kuppel erwartet uns eine spektakuläre Sicht, die wir wahrscheinlich so nicht erwartet hätten.


Samstag, 10. Oktober 2026

  • Am Morgen entdecken wir die Vielfalt der Kuppeln in der römischen Altstadt. Neben den physisch sichtbaren Kuppeln, von denen einige das Stadtbild prägen, begegnen wir auch sogenannten „illusorischen Kuppeln“. Diese sind nicht baulich vorhanden, sondern werden durch meisterhaft gemalte Deckengemälde vorgetäuscht. Ein herausragendes Beispiel dafür ist die Kirche Sant‘Ignazio di Loyola nahe der Piazza Navona. Hier erwartet uns ein beeindruckendes Deckengemälde von Andrea Pozzo, dass eine scheinbare Kuppel schafft und durch raffinierte Perspektive den Betrachter täuscht – ein Meisterwerk der illusionistischen Malerei. Die Teilnehmer erleben hautnah, wie Kunst architektonische Grenzen überwindet und den Raum optisch erweitert. Kuppeln sind weit mehr als architektonische Meisterleistungen. Sie stehen für das Himmelsgewölbe, symbolisieren göttliche Verbindung und Macht. Besonders eindrucksvoll wird dies im Pantheon sichtbar. Die Teilnehmer besuchen dieses weltberühmte Bauwerk, dessen Kuppel als größte freitragende Kuppel der Antike gilt. Mit einem Durchmesser von 43,44 Metern und einer perfekten Halbkugelform wurde sie aus römischem Beton errichtet und ist bis heute ein architektonisches Wunder. Das zentrale Opaion – eine Öffnung von 9 Metern Durchmesser – lässt Tageslicht in den Raum und verstärkt den symbolischen Bezug zum Himmel. Im Pantheon feiern wir gemeinsam eine Heilige Messe, was den Aufenthalt zu einem besonderen spirituellen Moment macht.
  • Den Abschluss bildet ein gemeinsames Abendessen, bei dem wir die Architektur und Erlebnisse Revue passieren lassen und in geselliger Runde den Tag ausklingen lassen.


Sonntag, 11. Oktober 2026

  • Nach dem Frühstück nehmen wir am sonntäglichen Pfarreigottesdienst der deutschsprachigen Gemeinde S. Maria dell‘Anima teil. Anschließend begeben wir uns noch einmal zum Petersplatz, um dem Angelus-Gebet mit Papst Leo XIV. beizuwohnen. Nach dem Mittagessen treffen wir Mario Galgano, den Schweizer
  • Radiojournalisten von Radio Vatikan, zu einer Begegnung und einem Austausch. Wir schließen den Tag mit dem letzten Abendessen in einer römischen Trattoria ab.


Montag, 12. Oktober 2026

  •  Nach dem Frühstück und dem Check-Out treten wir die Heimreise an und werden voraussichtlich gegen 20 Uhr wieder in der Schweiz eintreffen.



Für weitere Fragen

→ Für weitere Fragen steht Ihnen Herr Furrer unter der Nummer +41 (0)79 223 53 20 gerne zur Verfügung.


→ Hier geht es zu den Allgemeinen Reisebedingungen und AGB's.



Eindrücke der Kulturreise Rom 2024

Beim gemeinsamen Abendessen
Beim gemeinsamen Abendessen
Blick auf das Colosseum
Blick auf das Colosseum
Spaziergang durch das Forum Romanum
Spaziergang durch das Forum Romanum
Piazza del Popolo
Piazza del Popolo
Der Tiber durchquert Rom
Der Tiber durchquert Rom
Blick auf S. Pietro, ausgehend von der via Conciliazione
Blick auf S. Pietro, ausgehend von der via Conciliazione
Führung mit dem Reiseleiter
Führung mit dem Reiseleiter
Pantheon
Pantheon
via dei Fori Imperiali
via dei Fori Imperiali
Blick auf die Kuppel von S. Pietro
Blick auf die Kuppel von S. Pietro














Leistung

Im Pauschalpreis von CHF 1`300 sind inbegriffen:


  • Hin- und Rückfahrt mit dem Zug von Zürich HB/Luzern-Roma Termini, 2. Kl.
  • 4 Übernachtungen mit Frühstück (EZ-Zuschlag: CHF 200).
  • 4x gemeinsames Abendessen sowie einem Apéro.
  • Touristentaxe und Eintritte, lokale Transfers mit Taxi/Metro/Bus gemäß Reiseprogramm.
  • Fachkundige Reiseleitung durch Pfarrer Daniel M. Bühlmann.
  • Buch "Hommage an die Peterskuppel".


Unterkunft Casa di S. Francesca Romana, Trastevere



Anmeldung



 
 
 
E-Mail
Anruf
Karte
Infos
Instagram
LinkedIn